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Drei Nester geortet: Erster Einsatz mit den neuen Telemetriesystemen
Heute führte uns Thomas Beißel von der Firma robor nature in die neue Telemetrie-Technik zur Ortung der Asiatischen Hornisse ein. Nach der Installation der App „Vespa Finder“ und ersten Trockenübungen an Modellen ging es direkt in die Praxis: Thomas stattete eine lebende Hornisse mit einem Sender aus.
Das Team teilte sich auf: Während eine Person den Locktopf am Haus im Blick behielt und Starts meldete, machten sich die Suchtrupps an die Verfolgung. Die Kommunikation über Walkie-Talkies lief reibungslos. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Erste Etappe: 2 Nester innerhalb von 3 Stunden
Nachmittag: 1 weiteres, besonders gut verstecktes Nest geortet
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für den vollen Einsatz!
Anbei findet ihr ein paar Eindrücke des Tages.



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Impressionen vom Lebacher Familientag
– TermineMit unserer Teilnahme auf dem Familientag in Lebach am 13.09.2026 haben wir unseren Besuchern gezeigt, wie viel Freude die Imkerei macht.

Ein Blick in die Schaubeute. Volker Löw erklärt anhand eines virtuellen Bienenvolkes, worauf wir Imker bei der regelmäßigen Kontrolle achten, um sicherzustellen, dass es unseren Bienen gut geht. In welchen Rähmchen sieht man z.B., ob Eier oder Larven vorhanden sind?

Herr Brill, der Bürgermeister der Stadt Lebach, hatte viele Fragen rund um das das Thema Imkern.
Wir haben die Gelegenheit auch dazu genutzt, unsere Besucher über die Asiatische Hornisse aufzuklären.

Wer Lust hatte, konnte einen Imkeranzug austesten und ein Erinnerungsfoto machen.

In der Bastelecke wurden aus verschiedenen Motiven Wachsstecker gebastelt und die Schulkinder lösten ein Bienenrätsel.

Mit einem Abfangclip konnten die Kinder anhand einer Spielbiene aus Holz testen, wie wir Imker eine Königin fangen und sie dann auch mit Farbe kennzeichen.

Wir sagen Danke – an alle großen und kleinen Besucher.
Vielen Dank an Herr Stjepan Engels von: https://engels-bienenwelt.de/ für die Leihgabe der Schaubeute.
Wir freuen uns über jeden Einzelnen, den wir für das Imkern begeistern konnten.
Du hast Lust aufs Imkern und bist aus dem Kreis Saarlouis?
Wunderbar, gegen Ende des Jahres findest du hier die Informationen für den Neuimkerkurs, der Anfang nächsten Jahres startet.
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Der Kreisverband der Imker Saarlouis auf dem Lebacher Familientag
– TermineWer mehr über das Imkern erfahren möchte, trifft uns am 13.09.2026 von 11-18 Uhr in der Fußgängerzone in Lebach.
Was euch erwartet:
- Basteln für Kinder
- erster Kontakt zu Imkern der Region
- ein Blick in die Schaubeute, mit freundliche Leihgabe von Herr Stjepan Engels, https://engels-bienenwelt.de/
- erste Infos über den Neuimkerkurs 2027
- Infos zur Asiatischen Hornisse
Wir freuen uns auf euch!
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Der Umzug der Asiatischen Hornisse in die Baumwipfel
Das Zeitfenster schließt sich: Warum jetzt jede Meldung zählt?
(Artikelreihe „Asiatische Hornisse“ Artikel 5 von 9)
Ab Mitte Juli ziehen die Völker der Asiatischen Hornisse um. Bisher leben die noch kleinen Völker in ihren Primärnestern – gut erreichbaren Gründungsnestern nahe am Boden oder an Gebäuden. Wird es dort zu eng, bauen sie größere Sekundärnester. Diese entstehen meist weit oben in Baumkronen oder unter Dachüberständen in 10 bis 30 Metern Höhe.
Das Problem:In diesen großen Höhen sind wir teilweise machtlos. Ein gezieltes Entfernen der Nester ist dort oben technisch äußerst schwierig und mit hohem Risiko verbunden. Ein unentdecktes Nest in der Baumkrone produziert bis zum Herbst tausende Jäger, die unser Ökosystem massiv belasten.
Wo Sie jetzt noch suchen sollten:
Im Grunde genommen kann man keinen Ort mehr für ein Nest ausschließen. Die Asiatische Hornisse ist bei der Wahl ihres Nestbaus sehr kreativ. Sie befinden sich nicht mehr nur an den typischen bisherigen Fundorten, wie an Gebäuden (Garagen, Schuppen, Dachvorsprüngen, Carports), sondern können sich in dichten Hecken, direkt am Boden, Kompostern, in Abdeckungen z.B. von Scheitholz befinden. Die etwa tennisball- bis handballgroßen Primärnester sind hellbraun und papierartig.

Foto: Rheinhard Metz, Nest unter einem Gullideckel 
Foto: Irmgard Forster-Seiwert, Nest in einer Brombeerhecke Wichtiger Sicherheitshinweis: Seien Sie besonders vorsichtig bei Heckenarbeiten, Gartenhäusern oder beim Aufräumen im Außenbereich. Wird ein Nest versehentlich gestört, verteidigen die Arbeiterinnen dieses entschlossen. Halten Sie Abstand und versuchen Sie niemals, ein Nest selbst zu entfernen!
Ihr Beitrag zum Naturschutz
Frühzeitiges Entdecken spart nicht nur enormen Aufwand im Spätsommer, sondern bremst den Jagddruck auf unsere heimische Insektenwelt wirksam aus. Jedes jetzt gemeldete Nest ist ein direkter Schutz für unsere Artenvielfalt.
So helfen Sie:
- Beobachten: Fliegen dunkle Hornissen mit schwarz/gelben Beinenden zielstrebig eine Stelle an Ihrem Haus oder im Gebüsch an?
- Sichten: Suchen Sie vorsichtig nach dem papierartigen Nest.
- Melden: Halten Sie Abstand, machen Sie ein Foto vom Nest und schicken es bitte an: http://www.velutina-saar.de
Bitte halten Sie in den kommenden Tagen besonders die Augen offen – Ihre Mithilfe ist die wichtigste Säule im Umgang mit dieser etablierten Art!
Herzliche Grüße Ihr Kreisverband der Imker Saarlouis e.V.
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Vorsicht bei der Gartenarbeit: Der „kreative“ Nestbau der Asiatischen Hornisse
(Artikelreihe „Asiatische Hornisse“ Artikel 4 von 9)
Während wir unsere Gärten für den Sommer vorbereiten, ist die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) bereits mitten im Nestbau. Da sich diese Art in unserer Region fest etabliert hat, müssen wir in diesem Jahr mit einer neuen Situation umgehen: Die Nester finden sich nun überall dort, wo wir sie früher nicht vermutet hätten.
Die Asiatische Hornisse ist bei der Wahl ihrer Standorte äußerst flexibel. Die kleinen, hellbraunen Primärnester werden oft in unmittelbarer Nähe zum Menschen gebaut. Anfangs sind diese etwa so groß wie ein Golfball und wachsen bis zu der Größe eines Handballs heran. Rechnen Sie ab sofort überall mit einem Nest! Typische Orte sind:
- In Bodennähe: In dichten Hecken, in Brennholzstapeln oder in ungenutzten Blumentöpfen und Amphoren.

Foto: Irmgard-Forster Seiwert, freihängendes Nest unter dem Klimagerät einer Leichenhalle
In Gebäuden: In Garagen, Carports, Schuppen oder unter Dachvorsprüngen.

Foto: Irmgard-Forster Seiwert, ausgebautes Primärnest hinter Kletterpflanzen an einem Kellerfenster
In Alltagsgegenständen: In Vogelnistkästen, unter der Abdeckung des Grills oder des Sonnenschirms sowie in gelagerten Eimern und Tonnen.

Foto: Irmgard-Forster Seiwert, Nest in einem Vogelkasten
Um schmerzhafte Begegnungen bei der Gartenarbeit oder beim Aufräumen zu vermeiden, empfehlen wir ein vorsichtiges Vorgehen. Ein blindes Hineingreifen in dunkle Ecken oder das ruckartige Bewegen von Planen kann den Verteidigungsinstinkt der Tiere auslösen.
So verschaffen Sie sich sicher einen Überblick:
- Vorsichtiges Anheben: Heben Sie Abdeckungen von Gartenmöbeln oder Grills nur langsam und mit Bedacht hoch. Schauen Sie erst kurz darunter, bevor Sie zupacken.
- Hohlräume prüfen: Werfen Sie einen Blick in Gießkannen, Regentonnen oder Nistkästen, bevor Sie diese bewegen.
- Beobachten: Verharren Sie einen Moment: Fliegen dunkle Insekten mit auffällig gelben Beinenden immer wieder dieselbe Stelle an Ihrem Haus oder im Gebüsch an?
- Abstand halten: Sollten Sie ein Nest entdecken, halten Sie mindestens 3 Meter Abstand und bewahren Sie Ruhe. Bitte versuchen Sie niemals, ein Nest selbst zu entfernen! Dies ist gefährlich.
Achten Sie auf Hornissen mit dunklem Körper und gelben Beinen. Halten Sie Abstand, machen Sie bei Nestsichtung ein Foto und schicken es bitte an: http://www.velutina-saar.de
Warum Ihre Mithilfe jetzt so wichtig ist? Jedes Primärnest, das jetzt entdeckt und gemeldet wird, entlastet unser gesamtes Ökosystem im Spätsommer massiv. Ein unentdecktes Nest kann bis zum Spätsommer auf die Größe eines Medizinballs anwachsen und tausende Jäger hervorbringen. Diese stellen eine erhebliche Bedrohung für unser Ökosystem dar.
Durch Ihre Aufmerksamkeit schützen Sie nicht nur sich selbst, sondern leisten einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer heimischen Artenvielfalt und unterstützen die Landwirtschaft in unserer Region. Herzliche Grüße Ihr Kreisverband der Imker Saarlouis e.V.
